NIKKEI

Was ist das?

Ob die Japanischen Einwanderer um 1900 ahnten, dass Sie einen der heißesten Food Trends des neuen Jahrtausends kreieren würden? Wahrscheinlich nicht. Erstmal ging es ja nur darum den Vier-Jahres Vertrag zu erfüllen und so viel Geld wie möglich nach Hause zu schicken. Die Peruanische und die Japanische Regierung hatten ein Abkommen zur Aufnahme von Gastarbeitern geschlossen, die eigentlich nach vier Jahren wieder gehen sollten. Aber viele der Männer entschieden sich zu bleiben und so kommt es, dass Peru heute die zweitgrößte Japanische Gemeinde beherbergt, direkt nach Brasilien. Die Peruaner mit Japanischen Wurzeln sowie die daraus entstandene Kultur nennt man Nikkei. Sie zeichnet sich durch Ihre kurze aber intensive Geschichte aus: Über vier der besten Restaurants der Welt bieten Nikkei Küche an. Sie hält sich nicht starr an Traditionen und Regeln sondern erfindet sich jeden Tag neu, was sehr viel Kreativität und Mut der Köche erfordert. Wirklich Nikkei ist, was Sie in keinem Restaurant genau so wieder essen werden. Nikkei Köche sind offen für Neues – auch für Einflüsse der Länder in welchen sie die Nikkei Küche erproben: Chefkoch Nobu im Matsuhisa (München Mandarin Oriental, Beverly Hills, Aspen, Mykonos, Athen und Vail) oder die Adria Brüder im Pakta (Barcelona)

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Nikkei Kitchen: Miso Roast

NIKKEI KÜCHE & TYPISCHE ZUTATEN

Nikkei Küche ist leicht und gesund 

Die Zutaten müssen frisch sein und sind meist nur wenig verarbeitet. Das macht sie zu einem idealen Gericht für Mittags oder in den edleren Varianten perfekt für ein schickes Gourmet Dinner. Idealerweise probiert man ein kaltes Gericht wie Ceviche, Causa Tataki oder die Maki Roll Acevichado und ein warmes Gericht wie Quinoa Atamalada, Kakuni
(18h lang gekochtes Schweinefleisch) und Arroz con Mariscos (Reis mit Meeresfrüchten), um die Fülle an Aromen und Techniken am besten kennenzulernen.